ingenieursmässiges Szenario für Zerstörung des WTC

Wenn man den Attentätern ein ingenieursmässiges Vorgehen unterstellt, welche Wahr­schein­lich­keiten können dann den möglichen Einsturz­ursachen des World Trade Centers zugeordnet werden?

Dieser Beitrag gehört zu dem Beitrag Zerstörung des WTC im Lichte von Bayes Theorem. Einen popu­lär­wissen­schaft­lichen Text, der Hintergrund und Motivation dieser Berechnungen erläutert, finden Sie hier.

Gesucht sind die Größe der Urnen, die die Hypothese VKZAF (= Versuch einer kontrollierten Zerstörung durch Architekten mit Einsatz von Flugzeugen) bzw. deren Verneinung sinnvoll beschreiben, sowie deren jeweiliger Inhalt (Verhältnis rote / weiße Kugeln.) Der folgende Text soll also die Begründung liefern für die im folgenden Bild veranschlichten Verhältnisse:

Das Bild veranschaulicht folgende Eingangsdaten, deren Zahlenwerte im nachfolgenden Text begründet werden:

  • P(VKZA) = 95%
  • P(VKZAF) = 92%. Deshalb befinden sich 92 in der linken Urne und nur 8 in der rechten Urne.
  • P(R | VKZAF) = 10%. Deshalb sind links 9 der 92 Kugeln rot dargestellt.
  • P(E | VKZAF) = 0,1% * 0,1% * 10-6 = 10-12. Auf 1000 Milliarden weiße Kugeln in der rechten Urne käme nur eine rote. Das ist nicht darstellbar.

Im Folgenden wird Schritt für Schritt das bekannte Wissen über die Attentäter und die Tatumstände genutzt, um ausgehend von einfacheren Hypothesen zur Hypothese VKZAF zu gelangen.

Wenn ich die Hypothese Versuch einer kontrollierten Zerstörung mit VKZ benenne, dann bezeichnet P(VKZ) die a Priori Wahrscheinlichkeit dieser Hypothese.

P(VKZ) ergäbe sich aus der Antwort auf folgende fiktiv im Jahre 2000 gestellte Frage: „Wenn nächstes Jahr Terroristen versuchen würden, einen nie dagewesenen Anschlag auf das World Trade Center zu verüben, mit welcher Wahrscheinlichkeit würden sie eine Zerstörung der tragenden Struktur anstreben?“

Ich muß zugeben, dass die so gestellte Frage für mich nicht zu beantworten ist. Ich kann P(VKZ) in keiner Weise abschätzen. Dazu fehlt mir jedes Wissen über Terroristen.

Aber folgende fiktiv im Jahre 2000 gestellte Frage kann ich abschätzen: „Wenn nächstes Jahr Terroristen versuchen würden, einen nie dagewesenen Anschlag auf das WTC zu verüben, und es ist bekannt, dass es sich bei einigen Terroristen um Studenten der TUHH handelt, teilweise eingeschrieben in der Fachrichtung Städtebau und mit einem abgeschlossenen Studium der Architektur – wie würden diese Terroristen dann wohl vorgehen?“

Diese Frage ist für mich zu beantworten. Denn hier kann ich mein Wissen über Studenten der Ingenieurwissenschaften und die TUHH einbringen. Meine Antwort auf diese Frage lautet: Die Terroristen würden sich in die Bibliothek der TUHH begeben und recherchieren, welche Optionen sie hätten.

Hieran habe ich keinen Zweifel, weil das Internet in der Bibliothek der TUHH in den 1990er Jahren besser war als Internetzugang von zu Hause aus. Noch 1997 bestand mein Internetzugang zu Hause aus einem Modem, mit dem ich mich in das Internet der TUHH eingewählt habe. Und ich habe den Weg der Attentäter von ihrer Wohnung in der Marienstrasse bis zur Bibliothek abgeschritten. Er ist nicht weit. Und er legt Zeugnis ab von Terror im 20. Jahrhundert. Der Pfad des Terrors könnte einen Blick wert sein.

Das Rechercheergebnis ist nicht besonders schwer abzuschätzen. Man muss sich lediglich in die Bibliothek der TUHH begeben und recherchieren, welche Optionen in Veröffentlichungen auftauchen, die vor dem 11.09.2001 erschienen waren. Ohne Zweifel wäre im Rechercheegebnis folgendes Zeitungsinterview aufgetaucht: Twin Towers Engineered To Withstand Jet Collision (Quellenangaben und Hintergründe siehe populärwissenschaftlicher Text.) Die Terroristen würden die aus ihrer Sicht beste der in allen Rechercheversuchen gefundenen Lösungen zu realisieren versucht haben. Oder ausgehend von ihren Funden neue, bessere Lösungen entwickelt haben.

Ich hätte es im Jahre 2000 für plausibel gehalten, dass die Terroristen darauf verzichten würden, wahre Expertise auf dem Feld der Hochhaussprengung zu erlangen. Das wäre nämlich vermutlich nicht nur aufwändig, sondern auch auffällig gewesen. Deswegen hätte ich den Terroristen unterstellt, die fehlende Expertise durch schiere Masse zu ersetzen. Viel hilft viel ist ein durchaus praktikabler Erfahrungssatz.

Allerdings nehme ich an, dass Sprengstoff aus Sicht eines Attentäters seinerzeit ein knappes und wertvolles Gut war. Ausserdem ist Sprengstoff gefährlich. Er kann auch unerwünscht explodieren. Der Plan, massenweise Sprengstoff ins WTC zu verbringen wäre aus der Sicht von 2000 wohl wenig erfolgversprechend erschienen.

Was ist mit dem Thermit? Nun, wir wissen, was die Attentäter der Wikipedia 2001 zu diesem Thema entnehmen konnten: nichts! Das liegt daran, dass die Wikipedia erst im Januar 2001 an den Start ging. Die allererste Fassung des Artkel „Thermite“ stammt vom 18.05.2002. Den Wikipedia-Artikel kannten die Terroristen also offensichtlich nicht.

War deshalb Thermit und das Verfahren der Aluminothermie 2001 eine Geheimwissenschaft? Nein, sicherlich nicht. In meinem Brockhaus von 1993 weisen die Einträge Thermit und Aluminothermie darauf hin, dass ein Anschlag mit Thermit und Zeit aber ohne Sprengstoff im Jahre 2000 erfolgversprechend erschienen wäre.

Meine Antwort auf die oben gestellte fiktive Frage hätte also vermutlich gelautet:

Die Terroristen würden mit hoher a priori Wahrscheinlichkeit eine Zerstörung der tragenden Struktur der Türme des WTC anstreben.

Diese Antwort lässt sich durch folgenden Zahlenwert ausdrücken P(VKZA) = 95%

In die Bewertung der Hypothese VKZA Versuch einer kontrollierten Zerstörung durch einen Architekten geht also bereits die a Posteriori gefundene Information ein, dass Mohammed Atta beteiligt war, ein Ingenieur mit abgeschlossenem Studium der Architektur. Die Frage, ob – und wenn ja in welchen Ländern – Atta den Grad Ingenieur oder die Berufs­bezeichnung Architekt führen durfte, tut hier wenig zur Sache. Ich bezeichne ihn nur zur Vereinfachung im Folgenden als Architekten, obwohl ich davon ausgehe, dass er diese Bezeichnung in Deutschland nicht führen durfte.

Zur Vereinfachung behandele ich im Folgenden P(VKZA), also die Wahr­schein­lich­keit der Hypothese VKZA, als a Priori Wahr­schein­lich­keit. Da hier tatsächlich bereits Daten eingeflossen sind (die Erkenntnis, dass ein Architekt beteiligt war) mag das formal unkorrekt sein. Den dadurch zu erwartenden Fehler vernachlässige ich.

Wenn die Daten keine weiteren Informationen liefern würden, würde ich also fast sicher erwarten, dass die Attentäter eine kontrollierte Zerstörung angestrebt hätten. Aber die Daten sagen ja zweifelsfrei aus, dass 2 Flugzeuge von Attentätern ins WTC gesteuert wurden.

Dieses Faktum widerspricht dem Anschein nach der Hypothese VKZA. Das bedeutet nicht, dass VKZA von der Realität widerlegt wurde, sondern dass P(VKZA | F) bzw. P(VKZAF) abzuschätzen ist. Dabei bezeichnet F das Ereignis, dass Flugzeuge verwendet wurden. Umgangssprachlich formuliert:

Wie sehr muß man die Wahrscheinlichkeit nach unten korrigieren, dass die Attentäter eine kontrollierte Zerstörung angestrebt haben, sobald man erfährt, dass sie Flugzeuge in die Türme stürzen liessen?

Üblicherweise wird die Wahrscheinlichkeit P(VKZA | F), also die bedingte Wahrscheinlichkeit für den Versuch einer kontrollierten Zerstörung durch einen Architekten unter der Vorraussetzung, dass Flugzeuge zum Einsatz kamen vernachlässigt, also mit 0 angegeben. Dies scheint insbesondere beim NIST-Report der Fall zu sein. Dessen Autoren vernachlässigten die linke Urne ohne dies zu begründen.

Die Hypothese, es habe zusätzlich zu dem offensichtlichen Angriffen per Flugzeug eine kontrollierte Zerstörung gegeben wird teilweise mit der Annahme gleichgesetzt, die US-amerikanische Regierung hätte die kontrollierte Zerstörung verantwortet. Durch diese Gleichsetzung wird diese a Priori sehr berechtigte Hypothese als unplausibles Verschwörungskonstrukt abgewertet.

Ich habe im bereits genannten populärwissenschaftlichen Beitrag festgestellt, dass die Attentäter dem Anschein nach über einen Überschuß an Freiwilligen und entführbaren Flugzeugen verfügten und damit die Annahme begründet, dass P(VKZA | F) ≈ P(VKZA) gilt. In dem jüngeren Beitrag Selbstmordattentäter im Inneren von WTC 1,2 & 7 liefere ich eine Erklärung, warum die Angriffe per Flugzeug sogar notwendig gewesen sein könnten, um eine Evakuierung des WTC zu bewirken und so Zeit und Raum für dessen kontrollierte Zerstörung zu erhalten. Deshalb setze ich an P(VKZA | F) = P(VKZAF) = 92%, also nur ein wenig niedriger als P(VKZA)

Zur Vereinfachung behandele ich im Folgenden P(VKZAF), also die Wahr­schein­lich­keit der Hypothese VKZAF, als a Priori Wahr­schein­lich­keit. Da hier tatsächlich bereits Daten eingeflossen sind (die Erkenntnis, dass Flugzeuge in die Türme stürzten) mag das formal unkorrekt sein. Den dadurch zu erwartenden Fehler vernachlässige ich.

Das bedeutet:

Die linke Urne ist weit größer als die rechte Urne. Die Größenverhältnisse betragen 92:8.

In die linke Urne müssen wir viele weiße Kugeln einfüllen. Für die Möglichkeit, dass die Attentäter den Zerstörungsplan schnell wieder fallen liessen oder keine Pläne der Türme fanden oder keinen Vorwand fanden, sich länger in den Gebäuden aufzuhalten oder keine Büros in den Gebäuden zu vermieten waren, dass die USA von einer Aluminiumknappheit heimgesucht wurden… oder dass die Attentäter tatsächlich kontrollierte Zerstörungen herbeiführten ohne einen Effekt zu erzielen.

Für einen möglichen Mißerfolg nehme ich eine Wahrscheinlichkeit von 90% an – aber nicht mehr. Die Erfolgswahrscheinlichkeit, also P(R | VKZAF), setze ich demnach mit 10% an.

Dafür sprechen folgende Überlegungen:
Das World Trade Center wurde sicherlich nicht wie Fort-Knox bewacht. Es handelte sich um ein Bürogebäude, in dem Büros an Firmen vermietet wurden. Die Port-Authority konnte potentiellen Mietern nicht ansehen, ob sie kriminelle Pläne zur Zerstörung des WTC verfolgten – sofern die potentiellen Mieter gut darin waren, ihre kriminellen Pläne zu verbergen. Ich nehme an, dass die Port-Authority nicht über hypothetische, geheime Gedankenlese-Technologie verfügt. Ich nehme weiter an, dass die Attentäter über ausreichend Petro-Dollars für die Miete verfügten, und über einen ausreichend großen zeitlichen Vorlauf. Die größte Unsicherheit in dem von mir vorgeschlagenen Drehbuch zur Zerstörung des WTC liegt in der Beschaffung von geeigneten Ladungen (Sprengstoff/ Thermit/ Plasma bildende Ladungen.) Aber bei ingenieursmäßigem Vorgehen liegt die Hürde nicht sehr hoch. Wie in meinem Beitrag Thermit gezeigt, ist die Herstellung, Beschaffung und Verwendung von Thermit kein Staatsgeheimnis. Und da die US-Army 1996 so freundlich war ein Thermite destructive device zum Patent anzumelden, kennt spätestens seit 1997 die interessierte Öffentlichkeit die Nutzbarkeit von Thermit für unconventional warfare activities.

Ich nehme an, dass der Erfolg in einem Turm in hohem Maße auf die anderen beiden Gebäude skalierbar ist. Wenn die Attentäter fähig waren, im WTC 1 Büros anzumieten, und dort die notwendigen Ladungen einzulagern, dann hätten sie die dabei erworbenen Fähigkeiten und Kontakte zur Anmietung von Büros in WTC 2 und 7 nutzen können.

Unter all diesen Annahmen komme ich auf eine zugegeben recht hoch angesetzte Erfolgschance von 10%. Wem diese Erfolgschance zu hoch erscheint, kann gerne für 1%, ein Promille oder noch niedrigere Werte nachrechnen. Er wird feststellen, dass das ingenieursmässige Szenario relevant bleibt, egal wie niedrig dessen a Priori angesetzte Erfolgschance sein mag. Bei einer seriösen Untersuchung kann dieses Szenario nicht vernachlässigt werden.

Wenn P(R | VKZAF) 10% beträgt, wie groß ist P(R | VKZAF)?

P(R | VKZAF) kann man nur versuchen, aus dem NIST-Report abzuleiten. Der NIST-Report stellt fest, dass es ohne wesentliche Windlasten, ohne Erdbeben, Sprengungen oder andere erschwerende Besonderheiten theoretisch möglich war einen Turm des WTC durch Feuer zu zerstören, welches durch einen Flugzeugeinschlag bewirkt worden war. Er trifft keinerlei Aussage zu einer diesbezüglichen Wahrscheinlichkeit. Er erweckt den Eindruck, das sehr viele Mitarbeiter auf sehr vielen Computern über lange Zeit sehr viele Computersimulationen laufen liessen, mit dem Ziel, ein Computermodell zu finden, dass die beobachteten Daten in Einklang brächte mit der vorgefassten Annahme des NIST, dass die Zerstörung des WTC allein durch die Feuer erklärt werden könne, die durch die Flugzeugeinschläge bewirkt worden waren. Der NIST-Report erweckt den Eindruck, dass diese Computer nur selten und nur unter großen Mühen dazu gebracht werden konnten, das gewünschte Ergebnis (Einsturz eines Turms) zu liefern.

Dem entnehme ich eine extrem geringe Erfolgswahrscheinlichkeit für einen Terroranschlag allein mit einem Flugzeug. Trotzdem setze ich die Erfolgswahrscheinlichkeit für einen Turm mit 0,1% vergleichsweise hoch an. Dieser Zahlenwert würde ja bedeuten, dass in jeder Tausendsten Computersimulation der simulierte Turm einstürzt. Vor dem Hintergrund des NIST-Report scheint mir dieser Wert eher hoch angesetzt. Der NIST-Report liest sich so, als würden die Türme in den Simulationen seltener einstürzen.

Einige ernstzunehmende Quellen geben diese Wahrscheinlichkeit mit genau 0% im Sinne von vollkommen unmöglich an. Und obwohl 0% bis zum 11. September 2001 sogar als einigermaßen gesichert galt, fand ich wie gesagt im NIST-Report keine konkrete Angabe, welchen Wert größer 0 sie hierfür als realistisch annehmen. Deshalb bin ich in diesem Punkt auf Ratearbeit angewiesen.

Offenkundig ist der Erfolg in einem Turm nicht auf den anderen Turm skalierbar. Wenn also die Geschehnisse in einem Turm sich zu dem unwahrscheinlichen Geschehen Einsturz entwickelten, dann gab es keine wesentliche Fernwirkung zu dem anderen Turm. Geschehnisse kommunizieren nicht, sie lernen nicht. Bei drei Einstürzen durch Feuer wären alle 3 Einstürze jeweils als unabhängiges Ereignis zu werten.

Allerdings schlug im WTC 7 kein Flugzeug ein. WTC 7 soll laut NIST ohne kontrollierte Sprengung eingestürzt sein, weil Stunden vor seinem Einsturz WTC 1 und WTC 2 eingestürzt waren. Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass durchs Weglassen eines Flugzeugs ein Einsturz unwahrscheinlicher wird. Im Grunde bedeutet die Annahme des NIST, dass Hochhäuser einfach so einstürzen können. Diese Annahme scheint mir verwunderlich.

Wenn ich jetzt die Wahrscheinlichkeit des Einsturzes von WTC 7 ohne kontrollierte Sprengung mit = 10-6 ansetze, also 1 zu eine Millionen, dann ist das ziemlich hochgegriffen – weil ja Hochhäuser eigentlich nicht dadurch in Brand geraten, dass sie Zeuge eines Brandes in der Nachbarschaft sind. Und sie stürzen eigentlich auch nicht ein weil sie Zeuge eines Einsturzes in der Nachbarschaft sind. Aber ich möchte den Experten der NIST in derem Fachgebiet nicht zu offen widersprechen.

Damit beträgt die Wahrscheinlichkeit dafür, dass alle drei Türme einstürzten ohne dass eine kontrollierte Zerstörung versucht worden wäre: P(R | VKZAF) = 0,1% * 0,1% * 10-6 = 10-12 (Der Überstrich soll dabei die Negation zum Ausdruck bringen. VKZAF steht also für ohne Versuch einer kontrollierten Zerstörung, während VKSSA wie bereits diskutiert für den Versuch einer kontrollierten Zerstörung steht.

Wem eine Erfolgswahrscheinlichkeit von 10-12 zu gering erscheint, dem empfehle ich das Pfusch am Bau Szenario.

Im Pfusch-am-Bau Szenario wird angenommen, dass die Türme so mangelhaft gebaut waren, dass der Einschlag eines Flugzeugs in einen Turm immer, zwangsläufig zu einem Einsturz des Turms führen musste. Folglich ist P(R | VKZAF) im Pfusch-am-Bau Szenario um einen Faktor eine Millionen höher als im vorliegenden Szenario.

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